Am 30.11. hielt W+F Münster auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung ab. Im Rahmen dieser streng regulierten Versammlung wurde über das diesjährige Jahr gesprochen sowie der Vorstand für seine Arbeit im Jahr 2019 entlastet.

Natürlich gab es in den diesjährigen Ressortberichten einige negative Meldungen. Die Bundesligamannschaft konnte nur einen Triathlon bestreiten, für alle anderen Triathleten sind die Wettkämpfe ganz ausgefallen. Veranstaltungen wie der Saerbecker Triathlon oder der Ökullus-Lauf wurden abgesagt, oder fanden nur virtuell statt. Doch grundsätzlich war die Stimmung der Ressortleiter positiv. Ja, es ist viel ausgefallen in diesem Jahr. Aber gleichwohl schaffte es der Verein durch gemeinsames Engagement doch noch so Einiges auf die Beine zu stellen. Nachdem den Sommer über die Erwachsenen und Jugendlichen bereits im Freibad trainieren durften, konnte nach den Sommerferien auch die Kinderschwimmausbildung wieder losgehen. Die jugendlichen Triathleten bekamen die Möglichkeit, bei einem internen Probe-Triathlon etwas Wettkampfluft zu schnuppern und auch der Wolbecker Kinder und Jugend Swim & Run brachte die kleinen Athleten in Bewegung. Auf Trab gehalten wurden die jüngeren Vereinsmitglieder auch durch den Jugendvorstand, der nicht nur mit Ausmalbildern und Rätseln die Laune während des Lock-Downs heben wollte, sondern im Herbst auch eine Schnitzeljagd durch Gremmendorf organisierte.

Auch der Badesee Saerbeck verzeichnete eine gute Saison. Die Rettungsschwimmer des Vereins haben es geschafft, den Mehraufwand zu stemmen. Die Besucher konnten ohne vorherige Anmeldung ihre Zeit am Naturbadesee genießen. Ein Extra-Highlight war der Aqua-Park, der für einige Tage probeweise auf dem See schwamm.

Doch auch in der Zeit, in der  der Verein seine Türen schließen musste, ist hinter den Kulissen Einiges passiert. Mit dem Virusworkout und dem Quarantänequickie wurden sportliche Alternativen angeboten. Die Trainer, Ausbilder und Ressortleiter waren ebenfalls nicht untätig und trafen sich immer wieder virtuell, um ein Konzept für die Zeit nach dem Lockdown auszuarbeiten. Dieses Konzept wurde auch nach der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs kontinuierlich angepasst und überarbeitet.

Für die Ehrenamtler des Vereins war  und ist das Jahr 2020 eine wirkliche Herausforderung. Neben den eigentlichen Berufen, kamen in den Hochzeiten der Konzeptausarbeitung noch 20 bis 30 Wochenstunden für die ehrenamtliche Arbeit zusätzlich dazu. Das bedeutete mehr als nur eine Nachtschicht. Drei ehrenamtlich Engagierte wurden aufgrund dessen von dem Vorsitzenden, Ralf Pander, als „Krisenmanager 2020“ ausgezeichnet. Andreas Fischer erhielt diesen Preis für sein hervorragendes Management  am Badesee Saerbeck. Als Ressortleiter des Rettungswachdienstes war er für die Ausarbeitung und Umsetzung des Hygienekonzepts am See verantwortlich und schaffte es, einen reibungslosen Ablauf im Bad zu ermöglichen und sein Team zusammenhalten. Quentin Staudinger wurde für die Planung und Durchführung des Wolbecker Kinder und Jugend Swim & Runs geehrt. Gemeinsam mit dem TV Wolbeck hatte er diese Sportveranstaltung im Spätsommer trotz der hohen Auflagen des Gesundheitsamtes auf die Beine gestellt. Alexander Becker erhielt diese Ehrung für seine ausgezeichnete Planung und Organisation des Schwimmtrainings. Besprechungen mit dem Sportamt und der Fachschaft Schwimmen standen ebenso auf seinem Programm wie der Austausch mit Trainern und Ausbildern. Die Vorstellung all dieser Personen verwirklichte er zunächst in einem ausgefeilten Konzept für das Freibadtraining; später dann auch für das Training und die Kinderschwimmausbildung im Hallenbad. Das Engagement, das diese Drei in diesem Jahr zeigen, übersteigt bei Weitem das normale Pensum eines Ehrenamtlers. Sie sind der Beweis, dass man auch in der Krise Großartiges hervorbringen kann – wenn man Verantwortung übernimmt, miteinander arbeitet  und stets das Gemeinwohl im Blick hat.

Obwohl die Corona-Krise uns allen viel abverlangt, konnten im Verein einige Lichtblicke geschaffen werden und es gab trotz allem viele schöne Momente. Wenn der Verein aus dem Abend ein Fazit ziehen konnte, dann: Gemeinsam schaffen wir das!

Die für den 30.10.2020 geplante Jahreshauptversammlung findet statt.

Die aktuell für Münster geltende Allgemeinverfügung vom 25.10.2020 erlaubt uns die Durchführung der Veranstaltung unter folgenden Auflagen:

  • Max. 100 Teilnehmer
  • Im Saal fest zugewiesene Sitz- bzw. Stehplätze
  • Mund- Nasenschutz ist ab Betreten des Bennohauses durchgängig zu tragen, d.h. auch am Sitzplatz.

Wir bleiben deutlich unter der Maximalgrenze und haben alle angemeldeten Mitglieder registriert sowie eine entsprechende Platzzuordnung vorgenommen. Mit diesem Hygienekonzept werden wir die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Durchführung unserer Veranstaltung voll gewährleisten.

Wir haben uns zur Durchführung entschlossen, um unseren Verein rechtssicher in das Jahr 2021 auf den Weg zu bringen. Dazu bedarf es insbesondere zum Punkt Budget der Entscheidung der Jahreshauptversammlung. Die Berichte aus den Ressorts werden wir der Situation angemessen knapp halten, um den zeitlichen Rahmen gegenüber den Vorjahren deutlich zu reduzieren.

Das in Anschluss an die Jahreshauptversammlung geplante „Draußen-Event“ muss leider entfallen.

Liebe Vereinsmitglieder,

seit Beginn der Corona-Pandemie haben wir die Entwicklungen und Zahlen stets genau im Blick. Wir nehmen die Meinungen von Politikern und Wissenschaftlern sehr ernst und versuchen unsere Entscheidungen hinsichtlich des Trainings nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen.

Der Inzidenz-Wert in Münster hat am Wochenende die kritische Marke von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner mit 62 deutlich überschritten. Unser Leitfaden, den wir im Mai erstellt und im August überarbeitet haben, sieht bei einem Wert von 50 den Ausschluss der Teilnehmer vom Training vor. In der letzten Woche waren in unserem Verein nur die Teilnehmer aus dem Kreis Warendorf davon betroffen. Seit heute sind es somit alle unsere Vereinsmitglieder. Im Online-Gespräch mit Vorstand, Trainern und Ausbildern sind wir uns einig geworden, dass wir diesen Anstieg nicht einfach handlungslos hinnehmen können, sondern überlegen müssen, wie wir mit solch hohen Werten in den kommenden Wochen (ggf. auch Monaten) umgehen.

Aufgrund  dessen wird der gesamte Trainings- und Kursbetrieb für die kommenden zwei Wochen ausfallen!

Dies gilt für die Kinderschwimmausbildung, das Schwimmtraining, das Radtraining, das Lauftraining sowie die Kraulkurse. Wir werden diese zwei Wochen nutzen, um unseren Leitfaden an die derzeitige Situation anzupassen.

Danach soll – sofern möglich – das Training an die neuen Richtlinien angepasst und weitergeführt werden.

Wir sehen die Entwicklung in Münster kritisch. Die Inzidenz-Zahl hat sich über das Wochenende fast verdoppelt, ein Hotspot – wie es ihn für den Kreis Warendorf gab – ist nicht auszumachen. Als Verein haben wir eine gesellschaftliche Pflicht. Diese besteht natürlich vorrangig darin, euch ein Training zu ermöglichen. Gleichzeitig vermitteln wir aber auch Werte wie Teamgeist, Fairplay und Zusammenhalt. Wir gewinnen zusammen und stehen Niederlagen gemeinsam durch. Solidarität ist gerade in Zeiten wie diesen so nötig wie noch nie zuvor. Wir alle stehen in der Verantwortung, uns gegenseitig zu schützen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Gerade auch, um Schulen, Kindergärten, Gastronomie und den Einzelhandel so lange wie möglich offen zu halten. Uns alle verbindet eines: die Leidenschaft für unseren Sport – und die wollen wir euch gerade in diesen Zeiten auch nicht nehmen. Wir müssen aber immer wieder kontrollieren, ob und wie dies noch mit dem Gemeinwohl vereinbar ist – oder wie wir unseren Leitfaden so anpassen müssen, um dies wieder zu vereinbaren.

Dieser Frage werden wir in den kommenden zwei Wochen nachgehen. Wir hoffen sehr, dass ihr diesen Schritt versteht und mittragt. Gleichzeitig bitten auch wir euch eindringlich: haltet euch an die Maßnahmen. Auch wenn es jetzt schwer fällt –im Endeffekt profitieren wir alle davon.

Auch wenn wir uns jetzt zwei Wochen nicht sehen: wir sind weiterhin ein Verein, eine Gemeinschaft. Solltet ihr also Hilfe brauchen, egal welcher Art, sind wir weiterhin für euch da.

Wir melden uns wieder mit einem neuen Konzept und wünschen euch bis dahin alles Gute und vor allem: bleibt gesund.

Im Namen des Vereins

Alexander Becker - Ressortleiter Schwimmen

Liebe Schwimmer/innen, Liebe Kinder, Liebe Eltern,

hinter uns liegen nun knapp 1,5 Monate Training im Hallenbad unter Corona-Bedingungen.

Nach kleineren Anlaufproblemen ziehen wir eine positive Bilanz über die vergangenen Wochen und Monate. Die auferlegten Hygienekonzepte haben nach Anpassung sehr gut funktioniert und wurden vorbildlich eingehalten Das Mitwirken jedes Einzelnen hat einen reibungslosen Ablauf der Schwimmausbildung ermöglicht und sichergestellt.

Umso trauriger sind die aktuellen Entwicklungen der Corona-Neuinfektionen für uns:

Die Gesundheit von Euch/Ihnen, Euren/Ihren Kindern und unseren Trainer/innen und Ausbilder/innen steht für uns an oberster Stelle.

Die steigenden Corona-Neuinfektionen stellen unseren Verein erneut vor große Schwierigkeiten und schwere Entscheidungen, welche sowohl die Kinderschwimmausbildung als auch den Trainingsbetrieb betreffen werden.

Wir orientieren uns mit der Erlassung von Maßnahmen und Einschränkungen am bundeseinheitlichen Risiko-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 EW in den letzten sieben Tagen. Dieser Wert wird momentan (Stand Sonntag, 18.10.2020) im Kreis Warendorf überschritten.

Daher sehen wir uns zum Schutz Aller leider gezwungen,

Trainingsteilnehmer/innen, Trainer/innen und Teilnehmer/innen der Kinderschwimmausbildung, welche ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Kreis Warendorf haben, bis auf Weiteres vom Training / der Schwimmausbildung auszuschließen!

Sollten weitere Kreise den Risiko-Wert erreichen, werden die dort wohnhaften Personengruppen ebenfalls vom Training / von der Schwimmausbildung ausgeschlossen. Bitte informiert Euch/informieren Sie sich also regelmäßig über den aktuellen Stand der Neuinfektionen für Euren/Ihren Wohnort. Weiter werden wir per Mail, über unsere Internetseite www.wasser-freizeit.de und unsere Sozialen Netzwerke über weitere Einschränkungen informieren.

Wann die jeweiligen Einschränkungen/Ausschlüsse wieder aufgehoben werden, wird von uns entschieden und über die gleichen Wege mitgeteilt!

Alle Trainer/innen und Schwimmausbilder/innen sind dazu angehalten, sicherzustellen, dass Personen aus dem Kreis Warendorf nicht an den Kursen teilnehmen. Kommt / Kommen Sie daher auch bitte nicht zum Hallenbad. So kann ein Kontakt auf ein mögliches Minimum beschränkt werden. Nutzt / Nutzen Sie bitte die telefonischen/elektronischen Kontaktmöglichkeiten zu uns.

Für die Schwimmausbildung und Trainingseinheiten muss für die betroffenen Teilnehmer/innnen keine Abmeldung für die entsprechenden Tage erfolgen.

Gerne hätten wir die ausgeschlossene Personengruppe kleiner gehalten. Daher haben wir uns die Mühe gemacht, die Neuinfektionen pro 100.000 EW für die einzelnen Orte und Gemeinden im Kreis Warendorf auszurechnen. Leider sind zum einen nahezu keine Werte unterhalb von 50 zu Stande gekommen; zum anderen müssen wir uns bei der Erlassung von Maßnahmen auch auf offizielle Zahlen stützen. Diese gibt es zurzeit nur für den gesamten Kreis Warendorf. Auch übersteigt der Aufwand - diese Werte zu jedem Trainingstag neu zu berechnen - leider das für uns mögliche Maß.

Sollte der Risiko-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 EW auch in Münster erreicht werden, so scheint es aktuell unausweichlich, weitere Änderungen vorzunehmen oder den gesamten Trainings- und Ausbildungsbetrieb einzustellen.

Sollte dieser Fall eintreten, werden Informationen über das weitere Vorgehen per Mail, über unsere Homepage und unsere Sozialen Netzwerke folgen.

Weitere Informationen bekommt Ihr/bekommen Sie auf Nachfrage bei Eurem/Ihrem Verantwortlichen oder direkt bei uns. Wir bitten um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, und hoffen, Euch/Sie/Ihre Kinder baldmöglichst wiederzusehen.

Alles Gute und bleibt gesund!

Alexander Becker, Ressortleiter Schwimmen

Leon Schütz, stellv. Ressortleiter Schwimmen

Beate Schulte, Organisatorin der Schwimmausbildung

Am 3. Oktober feierte auch die Jugend des Vereins die Wiedervereinigung: Endlich konnte sie wiedervereint eine gemeinsame Aktion starten – und das nicht nur virtuell! Der Jugendvorstand hatte zu einer corona-konformen Schnitzeljagd durch Gremmendorf eingeladen. Die erste Jugend-Veranstaltung in diesem Jahr. Obwohl die Wettervorhersage die Woche über eher durchwachsen war, trafen sich an dem Samstag rund 20 Kinder und Jugendliche bei blauem Himmel und Sonnenschein, um sich gemeinsam auf die Suche nach dem Schatz zu begeben.

Auf drei Gruppen verteilt ging es dann los. 24 Fragen und knapp 6 km lagen vor den Teilnehmern. Bei den Aufgaben wurde einiges an rechnerischen Fähigkeiten abverlangt – ziemlich gemein auf einem Samstag. Und gar nicht mal so einfach, gerade für die jüngeren Teilnehmer, die erst fünf und sechs Jahre alt waren. Aber schlankerhand wurden Hände und Füße zur Hilfe gezogen und zack stand das richtige Ergebnis auf dem Zettel. Ganz schön ausgefuchst!

Die Strecke war abwechslungsreich und führte gleich an zwei Spielplätzen vorbei. Natürlich wurden dort ein ausgiebiges Picknick und eine große Spielepause eingelegt. Gestärkt ging es weiter, auch wenn die Füße allmählich müde wurden. Aber den Schatz wollte sich auch keiner entgehen lassen. Als die Teamleiter der Älteren mitteilten, dass sie kurz davor seien den Schatz zu finden, wurden auch die Jüngeren wieder munter (und schneller). Am Ende mussten alle Zahlen, die auf dem Weg errechnet wurden, zusammengerechnet und aus der Summe die Quersumme gebildet werden. Ob die Erwachsenen das wohl geschafft hätten? Die Kinder und Jugendlichen meisterten diese Aufgabe auf jeden Fall bravourös und fanden anhand des Ergebnisses heraus, wo der Schatz versteckt war. Jede Gruppe fand ihre ganz persönliche Truhe und machte sich über den Inhalt her. Das war der Beweis: die Teilnehmer hatten jede Aufgabe richtig gelöst!

Der Jugendvorstand bestätigte allen Kindern und Jugendlichen ein hervorragendes mathematisches Geschick und versprach, dies auch für alle Mathelehrer zu bescheinigen.

Nach 3,5 Stunden waren die Füße plattgelaufen und die Kinder müde aber glücklich & zufrieden.

Alle – inklusive der Jugendvorstand – waren froh, dass sie endlich wieder etwas gemeinsam unternehmen konnten. Und die Aktion war ein voller Erfolg. Bei der Verabschiedung war man sich einig: das war mit Abstand die beste Aktion in 2020!