Wir im Sport 6/2021

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Heute nimmt unser BFDler seine Arbeit bei uns auf. Ein Jahr lang wird er uns unterstützen und den Verein mit seinen Ideen und seinem Input bereichern. Hier könnt ihr ihn schon einmal ein bisschen besser kennenlernen – aber ihr werdet ihm in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich auch persönlich über den Weg laufen.
Wir freuen uns, dass du nun Teil unseres Team bist. Herzlich Willkommen an Bord, Jan-Lukas!
 

Name:
Jan-Lukas Renner

Alter:
18 Jahre

Zeitraum des BFDs:
1.9.2021 – 31.8.2022

Warum ein BFD?
Ich habe mich für ein BFD entschieden, da ich denke, dass ein BFD ein guter erster Einstieg in die Berufswelt nach meiner Schulzeit ist. Außerdem erhoffe ich mir während des BFDs einen besseren Überblick darüber zu bekommen, welcher weitere berufliche Weg zu mir am besten passt.

Warum ein BFD bei W+F?
Für Wasser +Freizeit habe ich mich entschieden, da ich schon seit vielen Jahren sehr gerne das Leistungsschwimm-Training besuche und mich dort immer sehr wohl fühle. Des Weiteren ist die Atmosphäre bei Wasser + Freizeit sehr familiär und gleichzeitig professionell, sodass ich hoffe als BFDler den Verein gut unterstützen zu können.

Worauf freust du dich am meisten?
Am meisten freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit im Team und viele coole Aktionen. Zudem bin ich gespannt auf die vielen schönen Stunden beim Training und in der Schwimmausbildung.

Was möchtest du unbedingt während deines BFDs erleben oder lernen?
Während meines BFD möchte ich versuchen, mich möglichst gut in den Verein einzubringen und durch eigenständige Arbeit neue Aktionen und Konzepte zu planen und zu organisieren.

BFD und dann?
Vermutlich werde ich im Anschluss an mein BFD ein Studium im naturwissenschaftlichen Bereich machen.

Was ich sonst noch zu meinem BFD sagen möchte:
Ich freue mich, mein BFD bei Wasser + Freizeit machen zu können und hoffe, den Verein mit meiner Arbeit weiterbringen zu können.

300 Triathleten. Halb so viele Ordner. Keine Zuschauer. Und doch ist die Atmosphäre eine ganz besondere am vergangenen Sonntagmorgen am Badesee Saerbeck. Nachdem der Traditionstriathlon im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, kann die 39. Auflage unter vielen Einschränkungen in diesem Jahr stattfinden. Es ist der erste Amateurtriathlon, der 2021 in NRW an den Start geht. NRWTV, DTU und Ordnungsamt schauen ganz genau hin. Das Orga-Team steht unter zusätzlichem Druck. Trotz der 39. Auflage ist dieses Event alles andere als Routine für sie. Schon am Samstag gab es bei den Vorbereitungen erste Abweichungen: Nicht alle Athleten haben ihre Startunterlagen erhalten. Diese wurden im Vorfeld postalisch auf den Weg gebracht, um den Kontakt vor Ort zu minimieren. Doch wie auch in den vergangenen Jahren, reagiert das Orga-Team souverän auf die Planänderungen. Aber die Anspannung bleibt natürlich: Wird der Zeitplan funktionieren? Werden die Athleten den Abstand einhalten können? Wird der Check-in reibungslos ablaufen? Allein sechs Helfer stehen seit halb 8 vor den Toren und überprüfen die negativen Testergebnisse der Starterinnen und Starter. Und dann hat auch noch Petrus kein Einsehen und lässt die Sportler im Regen stehen.

Aber der Saerbecker Triathlon wäre nicht der Saerbecker Triathlon, wenn nicht trotz allem ordentlich Stimmung aufkommen würde! Bei Organisatoren und Athleten überwiegt die Vorfreude, endlich wieder bei einem Triathlonwettkampf dabei sein zu können. Keine Gereiztheit, Unruhe und Stress auf Seiten der Athleten. Im Gegenteil: Während die rund 300 Teilnehmer ihre Position in und vor den Starterboxen einnehmen, sieht man, wie sich der eine oder andere ein Freudentränchen wegwischt.

Endlich wieder race-time! Was haben wir das vermisst!

Pünktlich um 09:30 Uhr fällt dann auch der Startschuss. Und dieser wird von keinem geringeren als Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg gegeben. Nach und nach stürmen jeweils 15 Starter gleichzeitig aus ihren Startboxen los und springen in das 23°C warme Wasser des Saerbecker Badesees. Nach nur 600m geht es sodann auf die Radstrecke. 20 km liegen vor den Athleten. Trotz der nassen Fahrbahn gibt es keine Unfälle und schon bald starten die ersten Läufer auf die 5km lange Laufstrecke rund um den See. 

Nach etwas mehr als 56 Minuten ist das Rennen dann für den Ersten auch schon vorbei. Nach und nach kommen die Athleten ins Ziel gesprintet. Die Verpflegung gibt es im Selbstbedienungsmodus nah der Zeitnahme. Gesellige Gespräche oder gar eine Siegerehrung fallen in diesem Jahr leider weg. Diese wird später ohne Zuschauer und Athleten von den Organisatoren am See nachgestellt. Die Pokale machen sich dann per Post auf den Weg zu den Siegerinnen und Siegern.

Bei den Männern sieht das Podium wie folgt aus:
Platz 1: Marius Lindemann – Tri Geckos Dortmund (00:56:27)
Platz 2: Sascha Thiel – WSU Tri Team Warendorf (00:56:50)
Platz 3: Dag Störmer – Eintracht Hildesheim (00:58:05)

Die schnellsten Frauen waren
Platz 1: Hannah Arlom – LG Emsdetten (01:00:34)
Platz 2: Marit Bergmann – Hartmann Triathlon Team (01:03:35)
Platz 3: Florentine Exner – Triathlon Team Düsseldorf (01:05:51)

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verlassen die Teilnehmer das Wettkampfgelände und starten ihre Regeneration. Gen Nachmittag können dann auch die Organisatoren die Füße hochlegen, zufrieden ein positives Resümee ziehen und mit bestem Gewissen in ihre wohlverdiente Erholungsphase starten.

Wobei – Erholung? Im nächsten Jahr wird der Saerbecker Triathlon stolze 40 Jahre alt. Und bereits wenige Minuten nach der 39. Auflage ist sich das überaus motivierte Orga-Team sicher: Das muss gebührend gefeiert werden. Die ersten Ideen wurden schon ausgetauscht.

Den 03.07.2022 sollte man sich also bereits jetzt rot im Kalender markieren; denn dann kommen die Triathleten wieder nach Saerbeck – hoffentlich wieder wie gewohnt und ohne besondere Auflagen. Aber die Organisatoren haben in diesem Jahr gezeigt: sie sind flexibel und für alles gewappnet!

Der BASF-Schultriathlon hat eine lange Tradition und dient dazu, Schülerinnen und Schülern ohne Druck den Spaß an der Bewegung – insbesondere am Triathlonsport – näher zu bringen. Das besondere an dem Event: Alle Schülerinnen und Schüler dürfen daran teilnehmen, es werden keine Zeiten genommen, der Transport zum Veranstaltungsort wird organisiert und es geht allein um die Freude am Sport in der Gemeimschaft. 2018 haben insgesamt 900 Kinder von 22 münsteraner Schulen teilgenommen.
Nun wurde das Orga-Team von der DTU als potentieller „Triathlon-Held“ nominiert. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist eure Stimme!

Wir würden uns freuen, wenn ihr unter folgendem Link einmal für unser Orga-Team abstimmen würdet:  https://www.triathlondeutschland.de/aktive/triathlon-heldin-des-monats

Es dauert eine Sekunde und wäre eine tolle Wertschätzung für das Team, das jedes Jahr auf’s neue so viel Arbeit, Zeit und Herzblut in diese innovative Triathlonveranstaltung steckt.

Danke für eure Unterstützung!