Einige Wochen ist nun der letzte Kursabend der Kinderschwimmausbildung im Jahr 2017 her. Nun endlich konnten die Ausbildungsleitung Beate Schulte sowie der Ressorleiter Schwimmen, Alexander Becker, ein Resümee des vergangen Jahres ziehen.

Es war ein spannendes Jahr - so viel steht fest. Nicht zuletzt durch die Erarbeitung eines neuen Konzepts. Ein weiteres Highlight stellte auch der 1. Kinder- und Jugendwettkampf vor den Osterferien dar. Doch was wäre die Schwimmausbildung ohne die vielen kleinen Schwimmer?

Und genau diese waren 2017 wieder einmal besonders fleißig. Es wurde geplanscht, gesprungen, getaucht, geschwommen, mal ein Tränchen verdrückt aber auch ganz viel gelacht! Die gute Laune und das große Talent unserer Schwimm-Kiddies hatte sich wohl bis zum Weihnachtsmann herumgesprochen. Denn dieser überraschte die Kinder vor Weihnachten mit einer kleinen Überraschung im Hallenbad.
Bei gedimmten Licht sangen die Kinder Weihnachtslieder und langsam betrat der Weihnachtsmann die Schwimmhalle. In seinem großen Sack hatte er nicht nur Süßigkeiten und Stutenkerle sondern auch viele Abzeichen für die kleinen Schwimmer. Die vielen Abzeichen, die überreicht werden konnten, zeugen davon, wie viel die Kinder das Jahr über geübt hatten. Im Jahr 2017 konnten insgesamt 150 Abzeichen überreicht werden. Davon waren 39 Seepferdchen-, 46 Bronze-, 42 Silber- und 22 Goldabzeichen. Darüber hinaus konnte ein Bronzeabzeichen für Erwachsene vergeben werden.
Nicht nur Beate und die Übungsleiter, sondern auch der Weihnachtsmann waren von einer solch sportlichen Jahresleistung mehr als begeistert und gratulierten allen zu ihren Erfolgen.

Die Kinderschwimmausbildung startet wieder am 15.01.2018! Dann beginnt auch das erste Mal die Wassergewöhnung!

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Die ersten beiden Silber-Refresher sind gelaufen. Insgesamt sind schon 13 Wasserretter wieder fit für die Saison. Der dritte und letzte Refresher wird am kommenden Montag, den 08.01.2017 durchgeführt.

 

Neben den üblichen Übungen wurde zum wiederholten male auch mit unserem Schnellretter geübt. Hier wurde an einer Rettungsleine eine systematische Suche unter Wasser trainiert. Der Schnellretter erlaubt uns ca. 15 Minuten unter Wasser zu bleiben. Das Schwimmen und Tauchen an einer Leine war für einige eine neue Erfahrung. Unsere erfahrenen Taucher hatten hiermit natürlich weniger Probleme.

 

Es hatten aber alle ihren Spaß dabei. Ergebnis des Ganzen: Wir sind gerüstet und der Sommer kann kommen…

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Gut Nass

Das Rettungswachteam Armin, Helmut und Andreas

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Das Jahr 2017 beendeten einige Triathleten des Vereins richtig sportlich. 15 W+F’ler gingen bei dem 29. LSF-Silvesterlauf in Münster an den Start. Insgesamt hatten sich 1550 Läufer für die vier Wettbewerbe angemeldet. Gewählt werden konnte zwischen den folgenden „Disziplinen“: 5 km und 10 km Laufen, 5 km Walking und 10 km Laufen mit einer Mannschaft. Die Triathleten von W+F starteten über die 10 km bzw. 5 km lange Laufstrecke. Bei milden Temperaturen ging es in kurzer Sportkleidung rund um den Allwetterzoo und entlang des Aasees. Eine Herausforderung stellte allerdings der Gegenwind dar, der den Athleten auf der ersten Hälfte der Strecke Probleme bereitete. Zum 10km-Lauf nahmen die Temperaturen dann ab und der Wind wurde noch stärker.

Die W+F Youngster störte das nicht – sie waren bei den 5 km am Start. Für sie war es ein Test, um herauszufinden, wo sie gerade im Training stehen.
Quentin Staudinger ging das Rennen sehr forsch an und lief zu Beginn vorne in der Gruppe mit. Das bedeutete für ihn aber auch, dass er frontal zum Wind lief. Jannik Feder hingegen lief alleine hinterher. Doch Quentin konnte sein hohes Tempo nicht halten. Nachdem er die Hälfte der Strecke bereits absolviert hatte, verließen ihn allmählich die Kräfte.  Jannik, der sich seine Kräfte von Anfang an besser eingeteilt hatte, konnte nun Stückchen für Stückchen aufholen und Quentin auf dem letzten Kilometer sogar noch einholen. Nicht weit hinter den beiden lief auch ihr Teamchef aus der 1. Bundesliga, Patrick Hoffmann, über die Ziellinie.
Für Florian Bode hingegen lief es nicht so gut. Er musste das vergangene Jahr über verletzungsbedingt immer wieder Trainingspausen einlegen und konnte so bei diesem Lauf nicht sein gewohntes Potential ausschöpfen. Besonders ärgerlich für ihn: Sein Ziel, endlich seinen Trainer Robert Hupka zu schlagen, hätte er in diesem Lauf erreichen können, da auch Robert sich nicht in Bestform präsentieren konnte. Gleichwohl war Robert zufrieden mit seiner Zeit.

 

   Platz Name Zeit AK
   6  Jannik Feder 17:42 min  Pl. 2
   7  Quentin Staudinger 18:03 min  Pl. 1
 5 km Männer  13  Patrick Hoffman  18:31 min  Pl. 1
   91  Robert Hupka  22:47 min  Pl. 24
   97  Florian Bode  23:05 min  Pl. 4
         
 5 km Frauen  45 Bettina Stüllein 25:26 min  Pl. 6
         
   91  Alexander Kuberka  45:07 min  Pl. 11
 10 km Männer  93  Martin Koppe  45:14 min  Pl. 16
   239  Olaf Tessmer  50:42 min  Pl. 37
   375  Ltuz Müller  56:28 min  Pl. 67
         
   12  Claudia Grüger  43:55 min  Pl. 1
   42  Eike Sauerland  50:37 min  Pl. 2
 10 km Frauen  46  Birgitt Kleimann  51:07 min  Pl. 4
   79  Franziska Podewilt  55:26 min  Pl. 26
   38  Bridget Leifeld  55:46 min  Pl. 12

Regen und Wind haben sich am frühen Vormittag des 1. Januars 2018 verzogen – zurückgeblieben sind milde 7°C Außentemperatur und leicht gräuliche Wolken. Aber auch diese werden zeitweise von dem einen oder anderen Sonnenstrahl durchbrochen.

Pünktlich um 11 Uhr stehen die ersten Helfer – trotz einer zum Teil harten Silvesternacht – vor dem Vereinsheim, um mit dem Aufbau für das Neujahrsschwimmen zu beginnen.

Um 12 Uhr steht alles weitestgehend und die ersten Teilnehmer und Schaulustigen trudeln nach und nach ein. Die Stimmung ist gut und wird durch DEN Eisbären am DJ-Pult noch einmal richtig eingeheizt.

Eine Unterschrift nach der anderen wird auf die Teilnehmerliste gesetzt und der Platz vor dem Vereinstreff füllt sich immer mehr. Viele altbekannte Gesichter, aber auch viele neue sind in der Menschenmenge auszumachen.
Um 12:50 Uhr ist es dann endlich so weit: die Teilnehmer dürfen auf den Steg und treffen die letzten Vorbereitungen, um in das Wasser zu springen. Dieses hat an dem ersten Morgen im neuen Jahr ganze 7°C – fast wie ein Warmbad (aber eben auch nur fast). Auf dem Steg tummeln sich die Teilnehmer mit den verrücktesten Kostümen: Nikoläuse, Bären, Magier oder Hühner – bei diesem Event gibt es alles zu sehen.

Es kommt zum Showdown: Die mutigen Schwimmer klatschen sich kollektiv warm – oder sich Mut an (das weiß man nicht ganz genau). Und dann, um Punkt 13 Uhr ertönt das Startsignal!

Das siebte Neujahrsschwimmen beginnt!

Insgesamt 135 waghalsige Schwimmer stürzen sich in die Fluten des Dormund-Ems-Kanals in Münster! Ein neuer Rekord!! Aus Münster und dem Umland sind sie alle angereist, um Teil dieses großen Spektakels sein zu können. Von Kindern bis zu Senioren – sie alle wollten das Jahr frisch und gut gelaunt zu starten. Auch die Sonne hat es sich nicht nehmen lassen, pünktlich zum Start immer mal wieder hinter den Wolken hervor zu luken.

Während die einen nach dem Sprung ins kühle Nass schnell wieder herausklettern, ziehen die anderen in aller Ruhe ihre Bahnen.

Begleitet werden alle von Rettungsschwimmern- sowie einem –taucher. Sie haben die ganze Zeit über die Teilnehmer im Blick und achten darauf, dass es jedem gut geht.

 

 

Nach dem erfrischenden Erlebnis stehen für alle Teilnehmer warme Duschen, heiße Getränke und eine Feuerstelle zum Aufwärmen parat.

Wenn das mal kein gelungener Auftakt für 2018 war!

Für alle, die nicht dabei sein konnten, oder doch dabei waren aber das Neujahrsschwimmen noch einmal Revue passieren lassen wollen, hat Axel Bredelow ein wunderschönes kleines Video gedreht. Unter folgendem Link könnt ihr euch dieses anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=mnEzakh61dI&feature=youtu.be

Nach einem harten und erfolgreichen Jahr stand es den Schwimmern von W+F eindeutig zu, das letzte Training in 2017 etwas entspannter und – sagen wir atypisch – anzugehen.

Die ältere Garde des Vereins versammelte sich am vergangenen Freitag zum gemeinsamen Döschen-Schwimmen. Bei einer netten Partie Mensch-ärgere-dich-nicht mit verschiedenen schwimmerischen Aufgaben auf den jeweiligen Feldern, drehten sich bei den Herren schließlich die Beckenränder nicht nur wegen der vielen Rollen im Wasser. So wurde dann auch kurzerhand beschlossen, mehr Wert auf den geselligen Teil der Veranstaltung zu legen.

Bei der jüngeren Fraktion wurde tatsächlich noch etwas mehr Wert auf den Sport gelegt. Aufgelockert wurde das Training allerdings auch hier durch einige neue Elemente.

So mussten die Schwimmer jeweils 25 m mit einer schwarz gefärbten Brille zurücklegen, sodass nicht gesehen, sondern gefühlt werden musste, ob man nun gerade schwimmt oder schief und schräg. Die harte Leine gab dabei durchaus hilfreiche Tipps. Auch das schwimmerische Können auf diversen Brettern musste unter Beweise gestellt werden – dabei war bei dem einen oder anderen bereits akrobatisches Talent für den Aufstieg auf das Brett gefragt.

Insgesamt können die Schwimmer auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Es begann mit dem Sieg beim 24h Schwimmen in Coesfeld und endete mit dem finnischen Meistertitel für Mika Meller! Ausgefüllt wurde es mit zahlreichen Siegen, Platzierungen und persönlichen Bestleistungen. Allen Schwimmern gelten unsere große Anerkennung und der größte Respekt!

Das entspannte Ausschwimmen am Jahresende hatten sich damit alle redlich verdient!